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Giuseppe Richichi
KARATECLUB DERENDINGEN
Emmenhofstrasse 4
4552 Derendingen / Solothurn
   
Telefon +41 (0)32 682 30 31
Mobil +41 (0)79 250 31 11
Email info@kampfsport-derendingen.ch
   

Remo Probst

probst_remo Geburtsdatum: 13.06.1985
Gewicht: - 91 kg
Grösse: 1.89 m
Disziplin(en): Full mit Low-Kick
Titel: Schweiz. Meister 2002-2003, 2006

 

An mein erstes Training kann ich mich kaum noch erinnern, da es nun schon fast sechs Jahre zurückliegt. Früher spielte ich Fussball beim FC Zuchwil. Auf einmal konnte mir dieser Sport jedoch nicht mehr das geben, was ich wollte. Man konnte sich alleine noch so viel Mühe geben, wenn der Rest der Mannschaft nicht mitmachte, brachte das nichts. Da ist es im Kickboxen etwas anders. Obwohl man auch da ein gutes Team braucht, das einem unterstützt, mit dem man trainiert und das einem motiviert, ist man schlussendlich alleine im Ring auf sich gestellt und trägt selber die Verantwortung über Sieg oder Niederlage.
Eigentlich bin ich durch meinen drei Jahre älteren Bruder, Christoph Probst, zum Kickboxen in Derendingen gekommen. Er war schon eine Weile dabei, und konnte bereits seine ersten Erfolge in dieser Kampfsportart verbuchen. Christoph war schon damals ein Vorbild für mich. Mit seinem Ergeiz, seiner gesunden Lebenseinstellung und mit seinem Talent, konnte er mich überzeugen, auch einmal mit ins Training zu kommen. Ich war schon lange am überlegen, ob ich mich in dieser, bis dahin noch eher unbekannten, Sportart versuchen sollte.
Als ich dann das erste Kickboxtraining absolvieren durfte, war ich sofort begeistert! Unverzüglich füllte ich das Anmeldeformular aus und war von da an ein Mitglied des Karate Club Derendingen.

Damals waren wir vielleicht zehn, höchstens fünfzehn Personen, die unter der Leitung unseres damaligen und heutigen Trainers Giuseppe Richichi trainierten. Es herrschte eine "familiäre" Stimmung. Niemand musste sich behaupten und den "Rocky" spielen. Alle waren immer äusserst sportlich und fair zueinander. Das hat mich sehr beeindruckt. Der Respekt gegenüber seinen Mitmenschen und das Pflegen der traditionellen Bräuche (hauptsächlich vom Karate stammend), hatte ich in keiner anderen Sportart je zuvor gesehen.
Im Verlauf dieser Jahre, wo ich nun schon dabei bin, habe ich so einige Personen kommen und gehen gesehen. Bei den einen finde ich es schade, dass sie uns nach einer gewissen Zeit wieder verlassen haben, bei anderen weniger. Die Leute, die nur kommen, damit sie herumerzählen können, dass sie im Kick- oder Thaiboxen sind bleiben nie lange dabei. Es wird eben doch ein etwas höherer Preis gefordert als nur etwas im Dojo (Trainingsraum) herumzuturnen. Es wird hart trainiert und ein hohes Mass an Disziplin verlangt. Wer das nicht akzeptieren kann, ist fehl am Platz.
Aber der Kern der "Mannschaft" bleibt. Das sind die Leute, auf die man zählen kann und die etwas erreichen wollen. Denn das braucht es auch. Alleine kommst du in dieser Sportart eben doch nicht weit.

Remo Probst

 

 

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